Moderne Bürostrukturen an der Neuen Mainzer

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Das Gebäude an der Neuen Mainzer Straße 12-14, gegenüber vom Schauspiel Frankfurt, ist der einzig verbliebene Bestandsbau auf dem ehemaligen Degussa-Areal, welches zum urbanen Neubauquartier Main-Tor entwickelt wurde. Das Bürohaus aus dem Jahr 1999 wurde nun im Auftrag der Talanx Immobilien Management GmbH für einen neuen Mieter umgeplant. Der Mieterausbau konzentrierte sich dabei auf die Gestaltung einer hellen, modernen und flexiblen Bürostruktur in Anlehnung an das Corporate Design des neuen Mieters. Insgesamt wurden auf 7.500 m2 und 7 Etagen 500 Arbeitsplätze in offenen Teambereichen und Kombi-Zonen geschaffen. In den Untergeschossen hat die Frankfurter Komödie ihr Domizil, deren ungestörter Betrieb während der gesamten Umbauarbeiten gewährleistet werden musste.

  

OrtFertigstellungBauherr
Neue Mainzer Straße 12-14, Frankfurt am Main08/2018Talanx Immobilien Management GmbH
FlächeLeistungFotos
7.500 m2Generalplanung Mieterausbau LPH 1-8Achim Reissner

Links:
Durch die Öffnung des Maintor-Quartiers kann das ursprünglich nur über die Neue Mainzer Straße zugängliche Haus nun auch von der rückwärtig verlaufenden Schneidwallgasse erschossen werden. Das neugestaltete und erweiterte Foyer im Erdgeschoss führt die Besucherströme zusammen. 

   

Unten links:
Da die bestehende Deckenhöhe für die gewünschte Raumatmosphäre und einen konditionierten Ausbau mit 2,70 Metern sehr flach ist, entwickelten die Architekten in enger Zusammenarbeit mit der Talanx und dem Mieter für die Open Space Bereiche ein Multifunktions-Deckenelement, das nur einen Teil der Decke belegt. In den Elementen sind Lüftung und Beleuchtung genauso integriert wie Akustikpaneele zur Schallabsorption. Die Heizung und Kühlung der Räume erfolgt weiterhin über die bauteilaktivierte Bestandsdecke und ist immer noch über die gesamte Deckenoberfläche wirksam. Die Paneele verlaufen im Ausbauraster von den Gangzonen zu den Fenstern. Zwischen den Elementen blieb so die volle Raumhöhe erhalten.

  

Unten rechts:
Die Bürolandschaft wird durch verglaste Think-Tanks, Telefonkabinen und Funktionseinbauten belebt. Meeting-Points und Teeküchen sind an den Kernen in die Flächen eingestellt. Das zentrale und lichtdurchflutete Atrium über dem Foyer wurde mit Sonnensegeln und Sitzmöbeln ausgestattet und wird damit zum Treffpunkt für Kunden und Mitarbeiter.

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    Multifunktions-Deckenelement

    Da die bestehende Deckenhöhe für die gewünschte Raumatmosphäre und einen konditionierten Ausbau mit 2,70 Metern sehr flach ist, entwickelten die Architekten  für die Open Space Bereiche ein Multifunktions-Deckenelement, das nur einen Teil der Decke belegt. In den Elementen sind Lüftung und Beleuchtung genauso integriert wie Akustikpaneele zur Schallabsorption. Die Paneele verlaufen im Ausbauraster von den Gangzonen zu den Fenstern. 

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    Eingangsfassaden und neuer Zugang 

    Durch die Öffnung des Maintor-Quartiers kann das ursprünglich nur über die Neue Mainzer Straße erschlossene Haus nun auch von der dahinter verlaufenden Schneidwallgasse erschossen werden. Das neugestaltete und erweiterte Foyer im Erdgeschoss führt die Besucherströme zusammen. Die Fassaden über den Eingängen wurden erneuert und sind mit einem Beleuchtungskonzept auch Nachts gut inszeniert.

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    Umbau im laufendem Spielbetrieb

    In den Untergeschossen hat seit dem Erstbezug 1999 die Frankfurter Komödie ihr Domizil. Deren ungestörter Betrieb musste während der gesamten Umbauarbeiten gewährleistet werden.